Mindestens zwei weitere Hantavirus-Fälle nach Kreuzfahrt bestätigt
Wichtige Fakten
- • Französin und Spanier neu positiv auf Hantavirus getestet.
- • Letzte sechs Passagiere verließen Schiff in Teneriffa.
- • 27 Besatzungsmitglieder bleiben an Bord für Überfahrt nach Rotterdam.
- • Britischer Soldat mit Verdacht auf Tristan da Cunha versorgt.
- • WHO zählt neun Virusfälle, sieben bestätigt.
Weitere Infektionen bestätigt
Im Zusammenhang mit dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff 'Hondius' sind mindestens zwei weitere Passagiere positiv getestet worden: eine Französin und ein Spanier. Eine Spanierin, deren Zustand sich verschlechtert. Der Spanier blieb symptomfrei und in gutem Allgemeinzustand. Am Montag verließen die letzten sechs Passagiere das Schiff und das Schiff setzte Kurs auf Rotterdam.
Internationale Maßnahmen
Die Evakuierung ist abgeschlossen. 20 Briten isolieren sich 72 Stunden im Arrowe Park Hospital, danach 42 Tage zu Hause. Vier Deutsche befinden sich in häuslicher Quarantäne. 17 US-Bürger durchlaufen medizinische Untersuchungen in Nebraska. Die WHO zählt neun Fälle (drei bestätigte Tote, zwei weitere bestätigte Fälle) - drei Todesopfer. Das internationale Gesundheitsrisiko bleibt laut Behörden gering.
Langwierige Konsequenzen
26 Besatzungsmitglieder überführen das Schiff unter niederländischer Flagge nach Rotterdam, wo Desinfektion und Bergung des Leichnams erfolgen.
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