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Gesellschaft 06.05.2026, 16:57 Aktualisiert: 06.05.2026, 23:03

Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: MV Hondius könnte nach Gran Canaria kommen

Drei bestätigte Hantavirus-Fälle, fünf Verdachtsfälle auf MV Hondius.

Wichtige Fakten

  • Drei bestätigte Hantavirus-Fälle, fünf Verdachtsfälle auf MV Hondius.
  • Ein Todesfall mit Virus, zwei weitere Todesfälle in Untersuchung.
  • Andes-Virus-Stamm wurde bei zwei Passagieren in Südafrika bestätigt.
  • Andes-Virus kann selten von Mensch zu Mensch übertragen werden.
  • Risiko für Weltbevölkerung laut Experten sehr gering.

Hintergrund des Ausbruchs

Das Kreuzfahrtschiff MV Hondius, das unter der Flagge der Niederlande fährt, wurde von einem Ausbruch des Hantavirus getroffen. Drei Personen haben sich bestätigt mit dem Virus infiziert, fünf weitere sind Verdachtsfälle. Die Behörden bestätigten einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus, zwei weitere Todesfälle werden noch untersucht.

Die Reise des Schiffes

Die MV Hondius befand sich auf einer Reise von Argentinien über den Atlantik. Ursprünglich sollte das Schiff zu den Kapverdischen Inseln fahren. Es wird jedoch erwartet, dass es am Wochenende auf Gran Canaria anlegt, um medizinische Hilfe zu leisten. Die Reederei Oceanwide Expeditions steht im ständigen Austausch mit den Gesundheitsbehörden.

Das Andes-Virus

Bei zwei ins südafrikanische Krankenhaus eingelieferten Passagieren wurde der seltene Andes-Virus-Stamm nachgewiesen. Anders als andere Hantaviren ist dieser Stamm von Mensch zu Mensch übertragbar, wenn auch nur bei sehr engem Kontakt. Dies ähnelt den Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie. Das Virus verursacht das Hantavirus-Pulmonale Syndrom, eine schwere Lungeninfektion mit einer Sterblichkeitsrate von 20–40%.

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