Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Spanien signalisiert Aufnahme
Wichtige Fakten
- • Sieben bestätigte oder Verdachtsfälle, drei Tote.
- • Zwei Crewmitglieder (Brite, Niederländer) werden nach Niederlande evakuiert.
- • Schiff soll in drei bis vier Tagen auf Kanaren anlegen.
- • Britischer Passagier in Südafrika auf Intensivstation, Zustand bessert sich.
- • WHO sieht geringes Risiko für Allgemeinheit.
Sieben Infizierte, drei Todesfälle bestätigt
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ hat sich die Zahl der bestätigten oder Verdachtsfälle auf sieben erhöht, darunter drei Todesopfer: Ein deutsches und ein niederländisches Ehepaar. Die WHO bestätigte eine seltene Mensch-zu-Mensch-Übertragung bei sehr engem Kontakt. Ein britischer Passagier, der nach Südafrika evakuiert wurde, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Zwei Crewmitglieder mit akuten Atemwegssymptomen – ein britischer und ein niederländischer – werden nach Angaben des Betreibers Oceanwide Expeditions in die Niederlande ausgeflogen.
Schiff Kurs auf Kanarische Inseln – Evakuierung läuft
Die „MV Hondius“ bleibt vor Kap Verde, doch Spanien hat nun grünes Licht gegeben: Das Schiff soll innerhalb von drei bis vier Tagen auf den Kanarischen Inseln anlegen, gab das spanische Gesundheitsministerium am Dienstagabend bekannt. Die Evakuierung der beiden erkrankten Crewmitglieder erfolgt mit Spezialflugzeugen über Kap Verde. Zudem wird eine Person ausgeflogen, die engen Kontakt zur verstorbenen deutschen Passagierin hatte. Die rund 150 verbliebenen Passagiere und Crewmitglieder halten sich an strenge Isolationsmaßnahmen; die Stimmung an Bord ist laut Berichten überwiegend ruhig.
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