Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff MV Hondius: Drei Tote, WHO ermittelt
Wichtige Fakten
- • Drei Tote nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff.
- • Zwei bestätigte und fünf Verdachtsfälle, darunter ein Brite.
- • Schiff liegt vor Kap Verde fest, Passagiere isoliert.
- • WHO: Risiko für breite Öffentlichkeit gering.
- • Evakuierung von zwei Crewmitgliedern und einem Begleiter geplant.
Hintergrund und Opfer des Ausbruchs
Auf dem Polarkreuzfahrtschiff MV Hondius ist ein Hantavirus-Ausbruch ausgebrochen, bei dem drei Passagiere ums Leben kamen. Die Todesopfer sind ein niederländisches Ehepaar sowie ein deutscher National. Ein schwer erkrankter 69-jähriger Brite befindet sich auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Südafrika; bei ihm wurde Hantavirus nachgewiesen. Die Todesursachen der anderen Passagiere werden noch untersucht. Die WHO bestätigte insgesamt sieben Fälle (zwei Labor-bestätigt, fünf Verdachtsfälle), darunter auch drei Personen mit milden Symptomen an Bord.
Maßnahmen und hantavirus-spezifische Informationen
Das Schiff liegt vor der Küste von Kap Verde vor Anker, wo die Behörden das Anlegen verweigerten, um die lokale Bevölkerung zu schützen. Ein Brite und ein Niederländer der Besatzung zeigen akute Atemwegssymptome (einer leicht, einer schwer) und müssen dringend medizinisch versorgt werden. Die Niederlande bereiten eine Evakuierung per Spezialflugzeug vor. Hantavirus wird normalerweise durch Nagetiere übertragen und führt zu schweren Lungenerkrankungen. Die WHO betont, die Infektion sei selten und die Übertragung von Mensch zu Mensch schwierig; die Gefahr für die breite Öffentlichkeit bleibe gering.
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