Heathrow darf bis zu 650 Millionen Pfund für dritte Startbahn einfordern
Wichtige Fakten
- • Heathrow darf 320 Mio. £ und weiter Kosten einfordern.
- • Das Geld dient der Planung und Bauvorbereitung der dritten Startbahn.
- • Pro Ticket könnten 15 Pence (2028) bis 30 Pence extra fällig werden.
- • Airlines kritisieren steigende Kosten und befürchten unbezahlbare Flüge.
Hintergrund und Regulierung
Die britische Luftfahrtbehörde (CAA) hat dem Flughafen Heathrow erlaubt, bis zu 370 Millionen Pfund (ca. 430 Mio. Euro) an frühen Planungskosten für die dritte Startbahn über höhere Flughafengebühren zurückzufordern. Die CAA betont, dass die Kosten gedeckelt und unabhängig geprüft werden, um Passagiere zu schützen. Das Geld dient vor allem der Vorbereitung des Planfeststellungsantrags (DCO).
Auswirkungen auf Flugpreise
Die höheren Gebühren werden voraussichtlich auf die Passagiere abgewälzt: Pro Ticket sollen 2028 etwa 15 Pence extra anfallen, in den Folgejahren bis zu 30 Pence. Die Fluggesellschaft British Airways als Hauptnutzer warnte, dass die Kostensteigerung den Ausbau für Verbraucher unerschwinglich machen könnte. Heathrow selbst betont, das Projekt werde die Reisemöglichkeiten verbessern und der Wirtschaft nutzen.
Politischer und zeitlicher Rahmen
Die britische Regierung bevorzugt Healthrow Pläne, rechnet mit einer Entscheidung bei der Planung bis 2029 und will die dritte Startbahn bis 2035 in Betrieb nehmen. Das Vorhaben ist seit Jahrzehnten umstritten, auch wegen klimapolitischer Bedenken. Die CAA will Effizienz und Transparenz sicherstellen, dennoch kritisieren Gegner steigende Emissionen und Lärm.
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