Heizkostenschock treibt Umstieg auf klimafreundliche Heizungen voran
Wichtige Fakten
- • Über 80% der Deutschen wollen weniger fossile Importabhängigkeit.
- • 70% befürworten Heizen mit Strom wie Wärmepumpen.
- • Politische Präferenzen beeinflussen die Zustimmung stark.
- • 87% fordern niedrigere Strompreise für Wirtschaftlichkeit.
- • 56% lehnen die Abschaffung der 65%-Erneuerbaren-Regel ab.
Zusammenfassung
Neue Umfragen zeigen, dass die hohen Heizkosten infolge des Iran-Kriegs die Bereitschaft der Deutschen zum Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme wie Wärmepumpen erhöhen. Über 80% der Bevölkerung halten es für wichtig, die Abhängigkeit von fossilen Importen zu verringern, und etwa 70% befürworten den Wechsel zu strombasiertem Heizen. Staatliche Zuschüsse sollen bis 2029 weiterhin verfügbar sein, doch fordern 87% niedrigere Strompreise, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.
Politische Differenzen
Die Zustimmung variiert stark nach politischer Präferenz: Während Anhänger von Grünen und SPD fast einhellig für den Heizungswechsel sind, stimmt nur die Hälfte der AfD-Anhänger zu. Kritisch wird die geplante Abschaffung der 65%-Erneuerbaren-Regel im Gebäudeenergiegesetz gesehen, die 56% negativ bewerten. Parteienübergreifend herrscht Skepsis gegenüber der "Bio-Treppe", da Bedenken hinsichtlich Verfügbarkeit und Kosten der Brennstoffe bestehen.
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