Hitzefrei in der Stadt: Münchner Karte zeigt schattigste Wege
Wichtige Fakten
- • An die 40 Grad Celsius erreicht die Hitzewelle in Deutschland.
- • Asphalt ist in der Sonne bis zu 42 Grad heiß.
- • Ab 30 Grad steigt das Risiko für Gesundheitsschäden exponentiell.
- • München pflanzt jährlich 3500 Bäume und gibt 100 Mio. Euro für Klimaanpassung aus.
- • Ein Kirchenbesuch bietet Abkühlung bei 23 Grad Innenraumtemperatur.
Hitzewelle trifft Städte hart
Deutschland erlebt eine extreme Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad. Besonders in Städten wird die Hitze zur Belastung, da versiegelte Flächen und Beton Wärme speichern. Dies führt zu sogenannten Wärmeinseln, die vor allem nachts die Abkühlung verhindern. Ältere Menschen und Personen mit wenig Einkommen sind besonders gefährdet, da ihre Wohnungen oft stark aufheizen.
Münchner Hitzefrei-Karte bietet Lösung
Der Verein "München Aktiv für Gesundheit" hat eine interaktive Karte entwickelt, die schattige Wege und kühle Orte zeigt. Die Software berechnet anhand von Wetterdaten und Gebäudeschatten den schattigsten Weg zum Ziel. Neben schattigen Routen sind auch Kirchen, Trinkbrunnen und Toiletten eingezeichnet, die als Erfrischungsorte dienen. Die Karte wird kontinuierlich erweitert, weitere Orte können gemeldet werden.
Forderung nach mehr Klimaanpassung
Um die Hitze in Städten zu lindern, fordert der Verein mehr Grünflächen und Verschattungsmöglichkeiten, insbesondere konsumfreie Orte, an denen sich Menschen aufhalten können. Die Stadt München investiert bereits jährlich 100 Millionen Euro in Klimaanpassung und will bis 2033 3500 neue Bäume pflanzen. Solche Maßnahmen sind wichtig, um die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu mindern.
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