Waldbrände: Hitzeperiode verschärft Lage in Frankreich und Spanien
Wichtige Fakten
- • Frankreich: 42.000 Hektar in Gironde verbrannt, 220.000 evakuiert.
- • Spanien: 77.000 Hektar bei Ávila, 60.000 Menschen evakuiert.
- • Neue Hitzewelle ab Mittwoch mit Temperaturen bis 40°C.
- • Deutschland entsandte zwei Hubschrauber und Transportflugzeug.
- • Pyrocumulonimbus-Wolke erstmals in Frankreich beobachtet.
Frankreich kämpft gegen Rekordfeuer
Die Waldbrände in Südwesteuropa weiten sich aus. In der französischen Region Gironde hat das Feuer nach wie vor eine Fläche von 42.000 Hektar zerstört, nur 15 Kilometer von Bordeaux entfernt. Präsident Macron spricht von den heftigsten Bränden seit dem Zweiten Weltkrieg. Mehr als 220.000 Menschen wurden evakuiert, 240 Häuser zerstört. Deutschland entsandte zwei Transporthubschrauber und ein Transportflugzeug zur Unterstützung.
Spanien: Größter Brand der Geschichte
In Spanien sind bislang 77.000 Hektar verbrannt, vor allem bei Ávila. Das Feuer ist das größte je registrierte des Landes. 60.000 Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Ministerpräsident Sánchez warnt vor einer Klima-Notlage und ruft zu äußerster Vorsicht auf.
Neue Hitzewelle kommt
Sowohl in Frankreich als auch in Spanien wird ab Mittwoch eine neue Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad erwartet. Die nächsten Tage gelten als entscheidend. Die EU koordiniert Löschflugzeuge und Teams. Experten warnen vor einer Verlängerung der Brandsaison bis November.
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