Hunger weltweit sinkt drittes Jahr in Folge, aber gesunde Ernährung bleibt für Milliarden unerschwinglich
Wichtige Fakten
- • 209 Mio. hungerten 2025 (Japan ohne Niigata, tot vs of note: corrig ctor.
- • 2,69 Mrd. können sich keine gesunde Ernährung leisten.
- • Afrika hat erstmals die meisten Hungernden: 309 Mio.
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Hunger weltweit weiter rückläufig
Der jährliche UN-Bericht zur Ernährungssicherheit (SOFI) zeigt, dass die Zahl der hungernden Menschen 2025 das dritte Jahr in Folge gesunken ist. Weltweit waren 7,8 Prozent der Bevölkerung betroffen, nach 8,1 Prozent im Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Lage insbesondere in Afrika kritisch: Mit 309 Millionen Hungernden hat Afrika nun erstmals die höchste Zahl an unterernährten Menschen, noch vor Asien (292 Millionen). Grund dafür sind neben anhaltenden Konflikten auch das starke Bevölkerungswachstum auf dem Kontinent.
Gesunde Ernährung für viele unerschwinglich
Laut Bericht können 2,69 Milliarden Menschen – etwa jeder Dritte – keine gesunde Ernährung bezahlen, da die Kosten mit 4,28 Kaufkraftparitäts-Dollar pro Kopf und Tag über der Armutsgrenze von 3 Dollar liegen. In Afrika trifft dies auf zwei Drittel der Bevölkerung zu. Zudem steigt die Zahl der übergewichtigen und fettleibigen Menschen weltweit. UN-Experten fordern Maßnahmen zur Senkung der Preise für Obst, Gemüse und Milchprodukte, etwa durch effizientere Lieferketten.
Blockade der Straße von Hormus könnte Folgen haben
Der Bericht warnt vor möglichen Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormus auf die Nahrungsmittelproduktion: Steigende Energiepreise und fehlende Rohstoffe für Düngemittel (20–30% weniger Erdgas, Schwefel) könnten die Erträge mindern und Verbraucherpreise in die Höhe treiben. Experten erwarten dadurch verschlechterte Ernährungslage in den kommenden Jahren.
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