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Freibadbesuch in Deutschland wird immer teurer
Freibad-Eintritte stiegen im Juni 3,6% zum Vorjahr.
Wichtige Fakten
- • Freibad-Eintritte stiegen im Juni 3,6% zum Vorjahr.
- • Die allgemeine Inflation lag im selben Zeitraum bei 2,3%.
- • Durchschnittliche Anfahrtszeit zu Bädern liegt bei 10 Minuten.
- • Zahl der Ertrunkenen im Juni 2026 war Rekordhoch.
- • Jedes 5. Kind kann laut DLRG nicht schwimmen.
Preisanstieg und regionale Unterschiede
Ein Besuch im Schwimmbad ist in Deutschland deutlich teurer geworden. Laut Statistischem Bundesamt lagen die Eintrittspreise für Frei- und Hallenbäder im Juni 2026 um 3,6 Prozent über dem Vorjahresniveau, während die allgemeine Inflationsrate bei 2,3 Prozent lag. Gleichzeitig variieren die Anfahrtswege stark: Im Durchschnitt sind es 10 Minuten, aber in ländlichen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg können es über 20 Minuten sein.Sanierungsstau und Bädersterben
Von den bundesweit rund 6.200 öffentlichen Bädern ist die Hälfte sanierungsbedürftig. Kommunen fordern mehr Investitionen vom Bund, um Schließungen zu verhindern. Die DLRG warnte, dass ohne Gegenmaßnahmen jedes siebte Bad bis 2029 schließen könnte. Bereits jetzt steigen die Unfallzahlen: Im Juni 2026 ertranken mindestens 99 Menschen – der höchste Juni-Wert seit 20 Jahren. Zudem kann jedes fünfte Kind am Ende der Grundschule nicht schwimmen.Das könnte Sie auch interessieren
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