Illinois pausiert Steueranreize für Rechenzentren
Wichtige Fakten
- • Illinois pausiert Steuervergünstigungen für Rechenzentren für zwei Jahre.
- • Gouverneur Pritzker kritisiert hohen Energieverbrauch und steigende Kosten.
- • Datacenter-Entwickler sollen zusätzliche Stromkosten selbst tragen.
- • Mehrere US-Bundesstaaten erwägen ähnliche Moratorien für Rechenzentren.
- • Rechenzentren sind durch KI-Boom stark gewachsen.
Steueranreize ausgesetzt
Der Gouverneur von Illinois, JB Pritzker, hat in seiner Rede zur Lage des Bundesstaats vorgeschlagen, Steuervergünstigungen für neue Rechenzentren für zwei Jahre auszusetzen. Dies soll verhindern, dass das Wachstum dieser energieintensiven Infrastruktur die Strompreise für Verbraucher in die Höhe treibt. Der Vorschlag muss noch von den staatlichen Gesetzgebern gebilligt werden.
Fokus auf Bezahlbarkeit
Pritzkers Ankündigung spiegelt wachsende öffentliche Bedenken wider, dass Rechenzentren, die für den KI-Boom benötigt werden, lokale Gemeinden belasten und Ressourcen verbrauchen. Er forderte auch, dass der regionale Netzbetreiber PJM Datacenter-Entwickler verpflichtet, die zusätzlichen Kosten für ihren Strombedarf zu übernehmen, um höhere Tarife für Verbraucher zu vermeiden.
Nationaler Trend
Illinois ist nicht der einzige Bundesstaat, der Maßnahmen ergreift: Georgia und Oklahoma haben ähnliche Moratorien für den Bau neuer Rechenzentren vorgeschlagen, bis weitere regulatorische Bewertungen vorliegen. Dies deutet auf einen zunehmenden politischen Druck hin, die Auswirkungen der Datacenter-Expansion auf Energie und Infrastruktur zu adressieren.
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