Mark Zuckerberg vor Gericht: Meta-Chef verteidigt Umgang mit jungen Nutzern
Wichtige Fakten
- • Meta-Chef Zuckerberg erschien erstmals vor einer Jury in Los Angeles.
- • Klage wirft Meta vor, junge Nutzer gezielt anzusprechen und Sucht zu fördern.
- • Interne Dokumente zeigen Diskussionen über 'Tweens' trotz Altersgrenze 13.
- • Tausende ähnliche Klagen gegen soziale Medien laufen in US-Gerichten.
- • Mehrere Länder erwägen Beschränkungen für Jugendliche auf Social Media.
Prozess gegen Meta und Google
Mark Zuckerberg, CEO von Meta, erschien erstmals vor einer Jury in Los Angeles, um sein Unternehmen gegen Klagen zu verteidigen, die Meta und Google's YouTube vorwerfen, junge Nutzer gezielt anzusprechen und suchtfördernd zu wirken. Die Kläger, darunter Familien und Bundesstaaten, argumentieren, dass die Plattformen Kinder schädigen. TikTok und Snapchat haben sich bereits vor Prozessbeginn außergerichtlich geeinigt.
Interne Dokumente als Beweismittel
Im Gericht wurden interne Meta-Dokumente vorgelegt, die Diskussionen über die Ansprache von 'Tweens' (Kinder unter 13) zeigen, obwohl das Unternehmen offiziell Nutzer unter 13 Jahren ausschließt. Ein E-Mail von Nick Clegg, ehemaliger Meta-Manager, gab zu, dass Altersgrenzen schwer durchsetzbar seien. Zuckerberg bestritt die Vorwürfe und erklärte, die Dokumente würden aus dem Zusammenhang gerissen; Meta habe über regulierte Versionen für Kinder nachgedacht, wie etwa Messenger Kids.
Breitere Implikationen und internationale Entwicklungen
Der Prozess ist Teil tausender ähnlicher Klagen in den USA, die auf Änderungen bei sozialen Medien drängen, darunter die Löschung von Konten Minderjähriger. Parallel erwägen Länder wie das UK, Dänemark, Frankreich und Spanien Beschränkungen für junge Nutzer, ähnlich wie Australien, das bereits ein Verbot für unter 16-Jährige eingeführt hat. Die Aussagen von Zuckerberg und anderen Meta-Mitarbeitern werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.
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