IMF warnt vor globaler Rezession durch Energie-Krise im Iran-Konflikt
Wichtige Fakten
- • Der IMF warnt vor einer 'beispiellosen Energie-Krise' durch den US-Israel-Iran-Konflikt.
- • Im schlimmsten Szenario sinkt das globale Wachstum 2026 auf 2% (nahe Rezession).
- • Australiens Wirtschaftswachstum wird für 2026 auf 2% gesenkt, Inflation steigt auf 4%.
- • Die Schließung der Straße von Hormuz könnte Ölpreise auf 125 US-Dollar treiben.
- • Treasurer Jim Chalmers fordert eine dauerhafte Waffenruhe und Öffnung der Straße von Hormuz.
Warnung vor globaler Rezession
Der Internationale Währungsfonds (IMF) warnt in seinem jüngsten Weltwirtschaftsausblick davor, dass der US-Israel-Konflikt mit Iran zu einer 'beispiellosen Energie-Krise' führen und die Weltwirtschaft in eine Rezession stürzen könnte. Die Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormuz und Schäden an Energieinfrastruktur im Nahen Osten bedrohen die globale Ölversorgung.
Drei Szenarien für die Weltwirtschaft
Der IMF skizziert drei Szenarien: Im Basisszenario (schnelles Kriegsende) wächst die Weltwirtschaft 2026 um 3,1%, im ungünstigen Szenario (Öl bei 100 US-Dollar) um 2,5%. Im schwersten Szenario (Öl bei 110-125 US-Dollar) sinkt das globale Wachstum auf nur 2% – nahe an einer globalen Rezession, wie sie zuletzt während der Finanzkrise und der Pandemie auftrat.
Auswirkungen auf Australien und politische Reaktionen
Für Australien prognostiziert der IMF im Basisszenario ein Wachstum von 2% im Jahr 2026 (0,1 Prozentpunkte weniger als im Januar) und eine Inflation von 4%. Treasurer Jim Chalmers betont die 'extreme Unsicherheit' und kündigt einen auf Resilienz ausgerichteten Haushalt an. Er fordert eine dauerhafte Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormuz, um die globale Wirtschaft zu stabilisieren.
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