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Politik 15.06.2026, 09:00 Aktualisiert: 15.06.2026, 10:04

Indien erzürnt über US-Tötung von Seeleuten – Spannungen vor G7-Gipfel

Drei indische Seemänner bei US-Raketenangriff auf Öltanker getötet.

Wichtige Fakten

  • Drei indische Seemänner bei US-Raketenangriff auf Öltanker getötet.
  • USA weigern sich zu entschuldigen oder Kondolenzen auszusprechen.
  • Indien bestellte US-Diplomaten ein und protestierte offiziell.
  • Oppositionsführer Rahul Gandhi wirft Modi Schweigen vor.
  • Gipfeltreffen Modi-Trump in Frankreich steht bevor.

Tödlicher Angriff auf Öltanker

In der Straße von Hormuz wurden drei indische Seeleute bei einem US-Raketenangriff auf einen Öltanker getötet. Die USA rechtfertigen den Angriff mit Verstößen gegen die Iran-Blockade, zeigen aber keine Reue für die getöteten Zivilisten – was in Indien Empörung auslöst.

Indischer Protest und diplomatische Spannungen

Die indische Regierung verurteilte den Angriff und bestellte einen hochrangigen US-Diplomaten ein. Außenminister Jaishankar telefonierte mit US-Außenminister Rubio, der jedoch keine Entschuldigung äußerte – sondern nur bekräftigte, Verstöße gegen die Blockade würden nicht toleriert. Dieser kühle Ton verstärkt die bestehenden Differenzen zwischen Washington und Neu-Delhi.

Innendruck und G7-Rahmen

In Indien wächst der politische Druck auf Premierminister Modi, der am G7-Gipfel in Frankreich teilnimmt und voraussichtlich mit US-Präsident Trump zusammentrifft. Die Opposition wirft Modi Untätigkeit vor, während Angehörige der Opfer Aufklärung fordern – auch zur Bergung der Leichen.

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