USA und Iran: Friedensabkommen in greifbarer Nähe? Unterschiedliche Aussagen zur Unterzeichnung
Wichtige Fakten
- • Katar vermittelt in Teheran, Reuters zufolge.
- • Trump und Pakistan sehen Unterzeichnung am Sonntag.
- • Iran schließt Unterzeichnung am Sonntag aus.
- • Streitpunkt: Straße von Hormus, Blockade und Öffnung.
- • Iran fordert Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah.
Vermittlungsversuche und widersprüchliche Signale
Während US-Präsident Donald Trump und Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif die Unterzeichnung eines Friedensabkommens zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Iran bereits für Sonntag angekündigt haben, dämpft Iran die Erwartungen. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums betonte, dass eine Unterzeichnung am Sonntag nicht stattfinden werde. Inzwischen sind Unterhändler aus Katar nach Teheran gereist, um zwischen den Parteien zu vermitteln.
Zentrale Streitpunkte und regionale Forderungen
Ein Hauptstreitpunkt ist die Straße von Hormus, eine wichtige Handelsroute für Öl und Flüssiggas. Iran hatte die Meerenge nach Kriegsbeginn blockiert, Trump kündigte im Gegenzug die Öffnung der iranischen Häfen an. Darüber hinaus fordert Iran im Rahmen des Abkommens auch eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. Israel lehnt eine Verknüpfung der Fronten ab und hat erneut zu Evakuierungen im Südlibanon aufgerufen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.