Teilen:
Iran-Gespräche: Trumps Absage verstärkt Unsicherheit
US-Präsident Trump sagte Reise von Unterhändlern nach Pakistan ab.
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Trump sagte Reise von Unterhändlern nach Pakistan ab.
- • Irans Außenminister lehnt direkte Gespräche mit USA vorerst ab.
- • USA verhängten Sanktionen gegen 19 Schiffe der iranischen Schattenflotte.
- • Drei US-Flugzeugträger sind im Nahen Osten stationiert.
- • Iran fordert Aufhebung der Seeblockade als Vorbedingung.
Uneinigkeit und Vertrauensmangel in den Iran-Gesprächen
Die diplomatischen Gespräche zur Beendigung des Iran-Kriegs bleiben festgefahren. Nach kurzfristigen Absagen der USA am Samstag und Irans klarer Ablehnung direkter Verhandlungen ist unklar, wann und ob neue Gespräche stattfinden. Experten weisen auch auf die internen Machtkämpfe innerhalb Irans hin: Neben Regierung, Revolutionsgarde und Religionsführer Modschtaba Chamenei ringen viele um die Führung.Hybride Kriegsführung und zunehmende militärische Präsenz
Die USA setzen auf wirtschaftlichen Druck: Sie blockieren iranische Häfen, um Einnahmen aus Öl- und Gasexport zu schmälern. Der Iran wiederum attackiert Containerschiffe in der Meerenge von Hormus, deren Verkehr fast zum Erliegen gekommen ist. Ein mit Sanktionen belegter Frachter der iranischen Schattenflotte wurde kürzlich vom US-Militär abgefangen. Zeitgleich bündelt die United States Navy im Nahen Osten erstmals seit 2003 drei Flugzeugträger mit über 200 Flugzeugen und rund 15.000 Soldaten im Verband. Beide Konfliktparteien scheinen kaum zu wanken, sondern ihre Druckmittel weiter zu verstärken.Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.