US-Militär tötet zwei Menschen bei Schlag gegen Boot im Pazifik
Wichtige Fakten
- • US-Militär tötet zwei Menschen bei Angriff auf Boot.
- • Kampagne seit September tötete mindestens 178 Menschen.
- • Familien getöteter Trinidadianer verklagen US-Regierung.
- • UN beschreiben Kampagne als Menschenrechtsverletzung.
- • Trump rechtfertigt Schläge als Drogenbekämpfung und „guten Akt“.
Tödlicher Angriff im Pazifik
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben zwei Menschen bei einem Angriff auf ein Boot im östlichen Pazifik getötet. Der Angriff erfolgte im Rahmen der Anti-Drogen-Kampagne „Southern Spear“, die seit September mindestens 178 Todesopfer gefordert hat. Die Streitkräfte veröffentlichten ein Video der Zerstörung des Bootes.
Rechtliche Kontroversen
Kritiker und Menschenrechtsorganisationen wie die American Civil Liberties Union (ACLU) werfen dem Militär Verstöße gegen nationales und internationales Recht vor. Der Anwalt Jamil Dakwar forderte eine Untersuchung durch die Interamerikanische Menschenrechtskommission. Hinterbliebene getöteter Seeleute aus Trinidad haben Klage eingereicht. Präsident Trump verteidigte die Maßnahmen als notwendig zur Bekämpfung des Drogenschmuggels und bezeichnete sie als „Akt der Güte“.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.