Papst Leo XIV. fordert Abschaffung der Todesstrafe – entgegen US-Plänen
Wichtige Fakten
- • Papst Leo XIV. fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe.
- • Rede an DePaul University zum 15. Jahrestag der Abschaffung in Illinois.
- • US-Justizministerium kündigt Ausweitung der Todesstrafe an.
- • Papst widerspricht Trumps Kritik an seiner Haltung zur Kriminalität.
Papst gegen Todesstrafe
Papst Leo XIV. hat in einer Videoansprache an die DePaul University in Chicago die weltweite Abschaffung der Todesstrafe gefordert. Die Todesstrafe sei nach katholischer Lehre unzulässig, da sie die Unverletzlichkeit und Würde des Menschen angreife.
Hintergrund der Rede
Anlass war der 15. Jahrestag der Abschaffung der Todesstrafe in Illinois, dem Heimatstaat des Papstes. Er dankte dem damaligen Gouverneur und unterstütze alle, die sich für die Abschaffung in den USA und weltweit einsetzen.
Kontrast zu US-Plänen
Die Rede erfolgte kurz nach der Ankündigung des US-Justizministeriums, die Todesstrafe auszuweiten und Erschießungen zu erlauben. Präsident Trump hatte den Papst zuvor wegen angeblicher Schwäche im Umgang mit Kriminalität kritisiert. Leo XIV. wies dies zurück und betonte, er habe keine Angst vor der Regierung und lehne den Iran-Krieg ab.
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