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Wirtschaft 07.03.2026, 01:34 Aktualisiert: 07.03.2026, 08:07

US-Börsen unter Druck durch Iran-Krieg und Ölpreisschock

Dow Jones verlor über 3% seit Kriegsbeginn im Iran.

Wichtige Fakten

  • Dow Jones verlor über 3% seit Kriegsbeginn im Iran.
  • Ölpreis stieg auf über 90 Dollar pro Barrel.
  • US-Arbeitsmarkt verlor im Februar über 90.000 Jobs.
  • USA erwägen Sanktionslockerungen für russisches Öl zur Marktentlastung.
  • Blockade der Straße von Hormus treibt Ölpreise weiter.

Zusammenfassung

Der Krieg im Iran belastet die US-Börsen weiterhin stark, wobei der Dow Jones seit Beginn des Konflikts mehr als drei Prozent verloren hat und damit seine schlechteste Woche seit fast einem Jahr verzeichnet. Die Anlegernervosität wird nicht nur durch den auf über 90 Dollar pro Barrel gestiegenen Ölpreis und enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten mit einem Verlust von über 90.000 Arbeitsplätzen im Februar geschürt, sondern auch durch die anhaltende Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus, die den Ölpreis in der ersten Kriegswoche um 35 Prozent ansteigen ließ.

Neue Entwicklungen

Als Reaktion auf den Ölpreisschock erwägen die USA nun Sanktionslockerungen für russisches Öl, um den Markt zu entlasten. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass die Regierung erwäge, Sanktionen für weitere russische Öllieferungen aufzuheben, nachdem bereits Indien vorübergehend die Erlaubnis zum Kauf von russischem Öl erhalten hatte. Washington betonte jedoch, dass diese Maßnahmen nicht darauf abzielten, die Sanktionen gegen Moskau zu lockern, sondern lediglich bereits im Transit befindliche Lieferungen betreffen sollten.

Marktauswirkungen

Der breitere S&P 500-Index schloss die Woche mit einem Minus von zwei Prozent, wodurch alle Jahresgewinne verloren gingen, während der Nasdaq seit Kriegsbeginn 1,2 Prozent verlor. Analysten befürchten, dass bei anhaltender Unpassierbarkeit der Straße von Hormus die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar pro Barrel überschritten werden könnte, was weitere negative Impulse für die Märkte bedeuten würde. Die USA kündigten an, weiterhin Maßnahmen zur Marktentlastung während des Konflikts zu ergreifen, da hohe Ölpreise sowohl im Inland als auch auf internationalen Märkten problematisch sind.

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