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International 20.03.2026, 14:52 Aktualisiert: 20.03.2026, 18:11

Iran warnt Großbritannien vor Beteiligung an Aggression durch US-Nutzung britischer Basen

Iran betrachtet US-Nutzung britischer Basen als Teilnahme an Aggression.

Wichtige Fakten

  • Iran betrachtet US-Nutzung britischer Basen als Teilnahme an Aggression.
  • UK erlaubt Basennutzung nur für defensive Aktionen gegen Iran.
  • Strait of Hormuz-Blockade führt zu steigenden Öl- und Gaspreisen.
  • UK fordert Iran auf, zivile Infrastruktur nicht anzugreifen.
  • US-Präsident Trump kritisiert UK für geringe Beteiligung am Konflikt.

Zusammenfassung

Der iranische Außenminister Seyyed Abbas Araghchi hat Großbritannien in einem Telefonat mit Außenministerin Yvette Cooper gewarnt, dass die Erlaubnis zur Nutzung britischer Militärbasen durch die USA als "Teilnahme an Aggression" angesehen wird. Araghchi kritisierte die "negative und voreingenommene" Haltung der UK und forderte ein Ende der Kooperation mit den USA. Die UK betonte, dass die Basennutzung nur für defensive Operationen gegen iranische Raketenangriffe gestattet sei, und verurteilte Irans "rücksichtslose Angriffe" sowie die Blockade der Straße von Hormuz.

Hintergrund

Die Spannungen haben zu einer dramatischen Verringerung der Schiffsdurchfahrten in der Straße von Hormuz geführt, was Öl- und Gaspreise in die Höhe getrieben und Turbulenzen auf den Finanzmärkten ausgelöst hat. US-Präsident Donald Trump hat die UK wiederholt für ihre zurückhaltende Rolle kritisiert, während Premierminister Keir Starmer eine diplomatische Lösung mit Iran anstrebt. Die Grünen Partei forderte die UK-Regierung auf, die Erlaubnis für US-Angriffe von britischen Basen zurückzuziehen und Zivilopfer zu bewerten.

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