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Politik 04.05.2026, 05:00 Aktualisiert: 04.05.2026, 06:02

Irans Wirtschaftskrise schwächt Verhandlungsposition gegenüber den USA

Iranische Währung Toman fiel um 22 % auf 190.000 pro Dollar.

Wichtige Fakten

  • Iranische Währung Toman fiel um 22 % auf 190.000 pro Dollar.
  • Gesamtinflation bei 73,5 %, Lebensmittelpreise um 115 % gestiegen.
  • Über 23.000 Fabriken durch US-Israelische Angriffe beschädigt, 1 Mio. Jobs verloren.
  • UN schätzt 4,1 Mio. zusätzliche Iraner von Verarmung bedroht.
  • Öl-Exporte durch US-Blockade behindert, Speicherkapazität für ca. 3 Wochen.

Wirtschaftskrise in Iran: Droht ein Kollaps?

Irans Wirtschaft steckt in einer schweren Krise, die durch US-Israenlische Angriffe und die US-Seeblockade weiter verschärft wird. Die Währung Toman verlor stark an Wert, die Inflation erreichte 73,5 %, und Lebensmittelpreise stiegen um 115 %. Laut dem stellvertretenden Arbeitsminister gingen durch Bombardierungen über 23.000 Fabriken verloren, was zu einer Million Arbeitslosen führte. Das UN-Entwicklungsprogramm warnt, dass weitere 4,1 Millionen Iraner in Armut fallen könnten. Die US-Seeblockade behindert den Ölexport, doch Schätzungen zufolge hat Iran noch genug Lagerkapazität für drei Wochen. Die digitale Wirtschaft leidet unter der Internetabschaltung, was große Umsatzrückgänge verursacht. Die Regierung erwägt, die Lebensmittel-Schecks zu verdoppeln, was die Inflation weiter anheizen könnte. Die Verhandlungsposition Irans gegenüber den USA wird durch die Krise geschwächt, obwohl Hardliner weiterhin auf Konfrontation setzen.

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