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Irische Bauern protestieren gegen das EU-Mercosur-Abkommen
Tausende irische Bauern protestieren gegen das Handelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Mercosur-Block.
Wichtige Fakten
- • Tausende irische Bauern protestieren gegen das Handelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Mercosur-Block.
- • Das Abkommen, das über 25 Jahre in der Entwicklung war, wurde von den EU-Staaten genehmigt, trotz Widerstand aus Irland und Frankreich.
- • Irische Bauern befürchten, dass das Abkommen zu einem Zustrom billiger Rindfleischimporte aus Südamerika führen wird.
- • Die Proteste folgen ähnlichen Aktionen in Polen, Frankreich und Belgien.
- • Das Abkommen muss noch von einer Mehrheit der Abgeordneten im Europäischen Parlament gebilligt werden.
In Irland protestieren tausende Bauern gegen das kürzlich genehmigte Handelsabkommen der EU mit dem südamerikanischen Mercosur-Block. Diese Proteste schließen sich denen in Polen, Frankreich und Belgien an. Das Abkommen, das mehr als 25 Jahre in der Entwicklung war, würde eine der weltweit größten Freihandelszonen schaffen. Während Firmenverbände das Abkommen begrüßen, sehen viele europäische Landwirte ihre Existenzgrundlage durch günstigere Importe aus Brasilien und seinen Nachbarn bedroht. Irische Landwirte könnten besonders betroffen sein, da sie mit einem zusätzlichen Import von 99.000 Tonnen Rindfleisch rechnen müssen. Der ungewisse Ausgang der Abstimmung im Europäischen Parlament zur Vereinbarung bleibt eine zentrale Sorge.
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