Jazzlegende Abdullah Ibrahim ist tot
Wichtige Fakten
- • Abdullah Ibrahim starb mit 91 Jahren im Chiemgau.
- • Sein Stück „Mannenberg“ wurde zur Anti-Apartheid-Hymne.
- • Ibrahim spielte 1994 bei Mandelas Amtseinführung.
- • Er galt als bedeutendster Vertreter des Cape Jazz.
Abschied von einer Jazzlegende
Abdullah Ibrahim, der weltberühmte Jazzpianist und Komponist, ist am 16. Juni 2026 im Alter von 91 Jahren im Chiemgau bei München gestorben. Er prägte mit seiner Musik Generationen und setzte sich zeitlebens gegen Rassismus ein.
Symbol des Anti-Apartheid-Kampfes
Sein bekanntestes Werk „Mannenberg“ wurde zufällig 1974 entstanden und galt als inoffizielle Nationalhymne des Widerstands gegen die Apartheid. Ibrahim sagte, Musik bedeute Freiheit und half, Grenzen zu überwinden.
Vom Armenviertel zur Weltbühne
Geboren 1934 in Kapstadt, begann er mit sieben Jahren Klavier zu spielen und gründete später die Gruppe „Jazz Epistles“. Nach Konversion zum Islam und Exil kehrte er zurück und spielte 1994 bei Mandelas Amtseinführung.
Würdigung und Nachruf
Präsident Ramaphosa würdigte Ibrahim als internationale Ikone. Er starb friedlich im Kreise seiner Familie nach kurzer Krankheit.
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