John Bolton gesteht Verstoß gegen Sicherheitsgesetze
Wichtige Fakten
- • Bolton gestand illegalen Besitz von Geheiminformationen.
- • Er muss 2,25 Mio. Dollar Strafe zahlen.
- • Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.
- • Das Urteil wird am 28. Oktober erwartet.
- • Bolton übergab die Dokumente an Verwandte.
Boltons Schuldeingeständnis
Der frühere Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hat sich vor einem Bundesgericht in Maryland des unrechtmäßigen Umgangs mit Verschlusssachen schuldig bekannt. Er gab zu, Tagebuchaufzeichnungen, die Verteidigungsinformationen der höchsten Geheimhaltungsstufe enthielten, unrechtmäßig aufbewahrt und an seine Ehefrau und Tochter weitergegeben zu haben. Bolton war im Oktober 2020 in 18 Anklagepunkten angeklagt worden, hatte aber zunächst auf nicht schuldig plädiert.
Plädoyer-Vereinbarung mit Staatsanwaltschaft
Im Rahmen einer Vergleichsvereinbarung reduces die Staatsanwaltschaft die Anklage auf einen Punkt, und Bolton verpflichtete sich zu einer Geldstrafe von 2,25 Millionen Dollar, 100 Stunden Gemeindedienst und zur Rückzahlung seiner staatlichen Pension. Zudem sicherte er zu, sich von Sicherheitsbeamten zu eventuellen weiteren Geheimdokumenten befragen zu lassen. Die Staatsanwältin Kelly Hayes betonte, die Regeln für Geheiminformationen würden für alle gleichermaßen gelten, unabhängig von Position oder Dienstzeit.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.