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Wirtschaft 28.07.2026, 01:53 Aktualisiert: 28.07.2026, 06:01

Johnson & Johnson bietet 5,5 Milliarden Dollar zur Beilegung von Krebsklagen

J&J bietet bis zu 5,5 Mrd. Dollar zur Beilegung von Krebsklagen.

Wichtige Fakten

  • J&J bietet bis zu 5,5 Mrd. Dollar zur Beilegung von Krebsklagen.
  • Das Unternehmen bestreitet, dass Talkprodukte Krebs verursachen.
  • Die Einigung muss von 95% der Klägeranwälte akzeptiert werden.
  • J&J zahlte 2023 bis zu 3 Mrd., weitere Zahlungen frühestens 2028.
  • Klagen laufen seit 2009; J&J stellte Talkum-Babypuder 2022 ein.

Johnson & Johnson (J&J) hat angeboten, bis zu 5,5 Milliarden Dollar zu zahlen, um zehntausende Klagen in den USA beizulegen. Diese werfen dem Unternehmen vor, dass sein Babypuder und andere talkumhaltige Produkte Eierstockkrebs verursachen. Der vorgeschlagene Vergleich soll den jahrelangen Rechtsstreit beenden.

J&J bestreitet die Vorwürfe. Der Vizepräsident für Rechtsstreitigkeiten, Erik Haas, nannte die Klagen „haltlos“ und betonte, das Unternehmen sei bereit, die Angelegenheit endgültig zu regeln. J&J will zunächst im Jahr 2025 bis zu 3 Milliarden Dollar zahlen; weitere Zahlungen sind frühestens 2028 fällig.

Die Einigung muss von Anwaltskanzleien akzeptiert werden, die 95 % der Klagen vertreten. J&J hatte die Talkumversion seines Babypuders 2022 weltweit eingestellt, nachdem es 2020 den Verkauf in den USA beendet hatte. Das Unternehmen betont, Talkum sei sicher und enthalte kein Asbest. Die Kläger behaupten hingegen eine Kontamination mit Asbest, das Krebs verursachen kann.

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