Mercedes-Absatz in China bricht ein: Gewinn der Pkw-Sparte sinkt um 26 Prozent
Wichtige Fakten
- • Pkw-Absatz im 2. Quartal um knapp 7 % auf 417.865 Fahrzeuge gesunken.
- • Verkäufe in China brachen um 30 % ein, trotz Steigerungen in Europa (+4 %) und USA (+10 %).
- • Operative Gewinnmarge (Pkw) fiel auf 4,0 % (Vorjahr: 5,1 %).
- • Absatz von E-Autos stieg um 51 % auf 52.852 Fahrzeuge.
- • Konzerngewinn (Ebit) stieg um gut 20 % auf 1,55 Milliarden Euro.
Der Autobauer Mercedes-Benz hat im zweiten Quartal erneut weniger Autos verkauft. Vor allem in China, dem wichtigsten Markt, brachen die Verkäufe ein. Gute Ergebnisse im Finanzbereich sorgten aber dafür, dass der Konzerngewinn dennoch stieg.
Im Pkw-Geschäft ging der Absatz um knapp sieben Prozent auf 417.865 Fahrzeuge zurück. Während die Verkäufe in Europa (+4 Prozent) und den USA (+10 Prozent) zulegten, fiel China wegen des anhaltend schwachen Konsumklimas und der starken Konkurrenz um 30 Prozent. Der Gewinn der Autosparte fiel um 26 Prozent, die operative Marge sank auf 4,0 Prozent.
Positive Signale kommen von den Elektroautos: Mit 52.852 Einheiten lag der Absatz 51 Prozent über Vorjahr, vor allem dank eines Booms in Europa (plus 87 Prozent). Auch der Van-Bereich und die Finanzsparte trugen kräftig bei.
Mercedes-Chef Ola Källenius bekräftigt die Prognose eines Konzern-Ebit auf Vorjahresniveau, senkte aber den Umsatzausblick leicht unter 2025. Der Sparlauf läuft: Bereits im Dezember wurde eine Sonderzahlung verschoben, Ende Juni ein weiterer Sparkurs angekündigt. Die Gewerkschaft reagierte mit Protesten gegen belastende Einschnitte.
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