Jugend forscht: Bundessieger 2026 gekürt
Wichtige Fakten
- • Bundessieger von Jugend forscht 2026 in Herzogenaurach gekürt.
- • Viyona und Aarav Singh gewinnen Preis des Bundespräsidenten für Protein-Forschung.
- • Tim Kammel erhält Preis für originellste Arbeit zur Sanduhr-Strömung.
- • Julian Scharnowski entwickelt Vakuumpinzette für Elektronikbauteile.
- • Vincent Nack erhält Preis für KI-Schutz vor Telefonbetrug.
Siegerehrung in Herzogenaurach
Die Siegerinnen und Sieger des 61. Bundesfinales von "Jugend forscht" stehen fest. Bei der Siegerehrung in Herzogenaurach wurden Deutschlands beste Nachwuchstalente in MINT-Fächern ausgezeichnet. 159 junge Talente hatten sich für das Finale qualifiziert, die Sieger sind zwischen 14 und 20 Jahre alt.
Ausgezeichnete Projekte
Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit erhielten die 14-jährigen Viyona Singh und Aarav Singh. Sie wiesen nach, dass sich seltene Varianten bestimmter Proteine mit physikbasierten Modellen besser vorhersagen lassen als mithilfe KI-basierter Modelle. Den Preis des Bundeskanzlers für die originellste Arbeit ging an den 18-jährigen Tim Kammel, der die Effekte von Öffnungen in Sanduhren untersuchte. Der Preis der Bundesbildungsministerin ging an Julian Scharnowski (20), der eine Vakuumpinzette konstruierte. Vincent Nack (19) erhielt den Preis für ein KI-gestütztes System gegen Telefonbetrug.
Weitere Auszeichnungen
Weitere Bundessiege gingen an Projekte zu Diabetesmedikamenten, Metalllegierungen, Satellitensimulationen und der Entstehung erster Sterne. Den Sonderpreis "Jugend forscht Schule 2026" erhielt das Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach. Der Wettbewerb wird von der Stiftung "Jugend forscht" organisiert und soll für Naturwissenschaften und Technik begeistern.
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