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International 25.02.2026, 02:51 Aktualisiert: 25.02.2026, 10:03

Karibik-Gipfel von US-Interventionen und Kubakrise überschattet

US-Militärschläge gegen mutmaßliche Drogenboote haben seit September mindestens 151 Tote gefordert.

Wichtige Fakten

  • US-Militärschläge gegen mutmaßliche Drogenboote haben seit September mindestens 151 Tote gefordert.
  • Karibische Führer fordern konstruktiven Dialog zur US-Ölblockade und humanitären Krise in Kuba.
  • Der US-Außenminister Marco Rubio trifft sich mit karibischen Führern während des Gipfels.

Zusammenfassung

Der viertägige Caricom-Gipfel in St. Kitts und Nevis wurde von Debatten über US-Interventionen in der Region dominiert, insbesondere im Zusammenhang mit Militärschlägen gegen mutmaßliche Drogenboote und einer Ölblockade gegen Kuba. Karibische Führer, darunter der jamaikanische Premierminister Andrew Holness und der neue Caricom-Vorsitzende Terrance Drew, forderten konstruktiven Dialog, um die humanitäre Krise in Kuba zu adressieren, die durch Energieknappheit und US-Sanktionen verschärft wird und regionale Auswirkungen auf Migration und Sicherheit haben könnte.

Hintergrund

Die USA haben seit September mindestens 151 Menschen bei Schlägen gegen vermeintliche "Narco-Terroristen" in der Karibik getötet, wobei Kritik an fehlenden Beweisen und zivilen Opfern laut wird. Gleichzeitig behindert die US-Ölblockade Hilfslieferungen für Kuba nach Hurrikan Melissa, was zu schweren wirtschaftlichen und humanitären Engpässen führt. Der US-Außenminister Marco Rubio ist zu Gesprächen mit karibischen Führern erwartet, während die USA Druck auf die Region ausüben, Beziehungen zu Kuba und China zu reduzieren.

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