Gerrymandering in den USA: Gerichtsurteil stärkt Republikaner vor den Zwischenwahlen
Wichtige Fakten
- • Republikaner planen, durch Neuzuschnitt zwölf bis 20 Sitze zu gewinnen.
- • Supreme Court erhöht Hürden für Wahlkreise nach ethnischen Kriterien.
- • Texas und Florida sollen fünf bzw. vier zusätzliche Sitze für Republikaner bringen.
- • 1812 begründete Elbridge Gerry die Praxis des Gerrymandering.
- • Demokraten in Kalifornien und Virginia kontern mit eigenen Reformen.
Hintergrund und Entwicklung mit Tags
2025 und 2026 haben Republikaner in mehreren US-Südstaaten umfangreiche Wahlkreisreformen gestartet. Gouverneur Greg Abbott aus Texas kündigte an, dass allein aus Texas fünf und aus Florida vier zusätzliche Parlamentssitze für die Republikaner gewonnen werden könnten – insgesamt zwischen zwölf und 20 mehr für die Partei.
Gerrymandering mit Tradition von Adäquat von 1812 bis heute
Die Praxis des Zuschneidens von Wahlkreisen zugunsten einer Partei, genannt Gerrymandering, hat in den USA eine lange Geschichte: Benannt nach Elbridge Gerry – 1812 ließ er einen Wahlkreis in Massachusetts so zeichnen, dass er an einen Salamander erinnerte.
Konsequenzen des Supreme-Court
Der Supreme Court hat mit Urteil aus der vergangenen Woche die Möglichkeit, Wahlkreise entlang ethnischer Linien zu ziehen, deutlich eingeschränkt. Bisher dienten überwiegend schwarze Bezirke dem Minderheitenschutz im Südstaat, so besonders in Louisiana – dort haben Republikaner nach eigenem Gesetz mit mehr Weiß-Anteil durch neutrale Zuschüsse bei der Neuauswahl den Vorteil. Experten für Bürgerrechte gehen von einer direkten Schädigung der Beteiligten aus und erwägen Klagen.
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Auf diese Verschiebung motiviert von Donald Trump bei moderierten, doch konster Partiere – die eigentliche Parlamentswahl amerikanische Demokratie in der Region der naheliegend Dritt seiner Sitzverteilung kalendarigt den Richtigen am größten Gefahren rund um den ersten Dritt seinem Machtkampf.
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