Keine Mietpreiskontrollen in England: Ministerin Rayner lehnt ab
Wichtige Fakten
- • Wohnungsbauministerin Angela Rayner lehnt Mietpreiskontrollen in England ab.
- • Rent freeze in Schottland 2022 endete; neue Regeln für Kontrollzonen 2027.
- • Grünen-Chef Polanski fordert Mietpreiskontrollen für ganz England.
- • Rayner hält Ziel von 1,5 Mio. neuen Wohnungen für schwierig, aber möglich.
- • Premier Burnham verspricht größtes Programm für Sozialwohnungen seit Jahrzehnten.
Die britische Wohnungsbauministerin Angela Rayner hat sich gegen Mietpreiskontrollen in England ausgesprochen. In einem Interview mit der BBC sagte sie, die durch den Renters' Rights Act eingeführten Maßnahmen hätten bereits einen signifikanten Einfluss auf den Wohnungsmarkt. Sie fügte hinzu, dass Kontrollen, die in einigen Teilen Großbritanniens eingeführt wurden, nicht unbedingt zu sinkenden Mieten geführt hätten.
Premierminister Andy Burnham hatte 2023 eine Mietpreisbremse gefordert. Rayner betonte jedoch, dass dies nicht der Weg nach vorne sei. Stattdessen solle der Renters' Rights Act, der im Mai in Kraft trat, die Situation verbessern. Das Gesetz verbietet befristete Mietverträge und macht Kündigungen für Vermieter schwieriger.
Grünen-Chef Zack Polanski kritisierte Rayners Ablehnung von Mietpreiskontrollen und bezeichnete Burnham als 'Starmer der alten Schule'. In Schottland wurden 2022 befristete Mietpreisbremsen eingeführt, die 2024 ausliefen. Neue schottische Regelungen für Mietpreiskontrollzonen werden 2027 erwartet.
Rayner räumte ein, dass das Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen bis 2029 eine Herausforderung darstelle, betonte jedoch, sie werde nicht aufgeben. Burnham selbst hatte ein großes Programm zum Bau von Sozialwohnungen angekündigt.
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