Southport-Mörder Rudakubana in Psychiatrie verlegt – Anwälte sprechen von Manipulation
Wichtige Fakten
- • Axel Rudakubana tötete drei Mädchen bei einem Taylor-Swift-Tanzkurs.
- • Er wurde von HMP Belmarsh in die Psychiatrie Broadmoor verlegt.
- • Der Transfer erfolgte unter dem Mental Health Act wegen Gefahr für andere.
- • Anwalt Chris Walker spricht von System-Manipulation durch Rudakubana.
- • Der zweite Jahrestag der Tat ist am 29. Juli 2025.
Hintergrund der Tat und Verurteilung
Axel Rudakubana, 19, ermordete am 29. Juli 2024 bei einem Taylor-Swift-Tanzkurs in Southport drei Kinder: Alice da Silva Aguiar (9), Bebe King (6) und Elsie Dot Stancombe (7). Er verletzte acht weitere Kinder und zwei Erwachsene. Im Januar 2025 wurde er zu 52 Jahren Haft verurteilt, jedoch ohne lebenslange Sicherungsverwahrung, da er zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alt war.
Verlegung in die Psychiatrie
Am 26. Juni 2025 wurde Rudakubana von HMP Belmarsh in das Hochsicherheits-Psychiatriekrankenhaus Broadmoor verlegt. Das Justizministerium bestätigte den Schritt mit Verweis auf sein Risiko für Personal, andere Insassen oder sich selbst aufgrund psychischer Störungen. Die Familien wurden erst zwei Tage zuvor informiert.
Reaktionen der Familien und Anwälte
Rechtsanwalt Chris Walker, der die drei betroffenen Familien vertritt, kritisierte die Verlegung scharf. Er sieht darin einen erneuten Versuch Rudakubanas, das System zu manipulieren. Die Familien seien am Boden zerstört, besonders kurz vor dem zweiten Jahrestag der Tat. Walker fordert ein dringendes Gespräch mit den Behörden. Zuvor hatte Rudakubana im Mai 2025 einen Gefängniswärter mit kochendem Wasser angegriffen.
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