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Wirtschaft 06.05.2026, 07:08 Aktualisiert: 06.05.2026, 23:02

BMW dominiert Gewinn und Zukunftsstrategie 2026

BMW-Gewinn Q1: 1,7 Mrd. Euro, vor Mercedes (1,4) und VW (1,6).

Wichtige Fakten

  • BMW-Gewinn Q1: 1,7 Mrd. Euro, vor Mercedes (1,4) und VW (1,6).
  • BMW strebt flexiblen Antriebsmix an mit parallelen Fertigungslinien.
  • 50.000 Bestellungen für den neuen iX3 bis September 2025.
  • Elektroabsatzplus von 60% in Europa; Gewinnmarge 5,0% im Autogeschäft.
  • Neue Infos beziehen sich nur auf deutsche KI-Profiteure ohne BMW.

BMW überflügelt Konkurrenz im ersten Quartal

BMW hat im ersten Quartal 2026 mit einem Gewinn von rund 1,7 Milliarden Euro Mercedes (1,4 Mrd.) und Volkswagen (1,6 Mrd.) übertroffen. Auch die Marge im Autogeschäft lag mit 5,0 Prozent über der von Mercedes (4,1 %) und VW (3,3 %). Als Ursache gilt die flexible Antriebsstrategie des Münchner Autobauers, der auf Verbrenner, Hybride und E-Autos in parallelen Fertigungslinien („Flex-Werke“) setzt. Während Mercedes von seiner ambitionierten Elektrifizierungsstrategie abrückt und VW mit seinen vielen Marken kämpft, profitiert BMW von Technologieoffenheit.

Starke Nachfrage nach neuer E-Auto-Generation

BMWs Hoffnungsträger ist die „Neue Klasse“: Seit dem Start des E-SUV iX3 im September gingen über 50.000 Bestellungen ein. Der Elektroabsatz stieg in Europa im ersten Quartal um 60 Prozent, während der E-Auto-Marktanteil in der EU auf 19,4 Prozent zulegte. Der scheidende BMW-Chef Oliver Zipse betont die hohe Eroberungsrate: Die Kunden stammen oft von anderen Herstellern. Die Aktie von BMW legte im Jahresverlauf um elf Prozent zu, während Mercedes und VW Kursverluste verbuchten.

US-Zölle belasten, aber weniger als Wettbewerber

Trotz der stabileren Lage bleibt die Branche angespannt: US-Zölle und das schwache China-Geschäft drücken auf die Ergebnisse. Analysten sehen BMW jedoch am besten positioniert, um die Krise zu meistern. Experte Molnar von RoboMarkets hält BMW für widerstandsfähiger als die deutschen Rivalen, auch wegen der frühen E-Auto-Erfahrung (BMW i3 bereits 2013). Mit der kommenden E-Limousine i3 (Herbst 2026) will München weiter an Boden gegenüber chinesischen Herstellern gutmachen.

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