Kim Jong Un erneut zum Generalsekretär der nordkoreanischen Arbeiterpartei gewählt
Wichtige Fakten
- • Kim Jong Un wurde auf dem Parteikongress in Pyongyang erneut zum Generalsekretär gewählt.
- • Der Kongress bietet seltene Einblicke in die undurchsichtige Machtstruktur Nordkoreas.
- • Über die Hälfte der 39 Mitglieder des Exekutivkomitees wurde seit 2021 ausgetauscht.
- • Kim betonte in seiner Rede die wirtschaftliche Entwicklung als dringende Aufgabe.
- • China gratulierte Kim zur Wiederernennung und bekräftigte die Freundschaft zwischen beiden Ländern.
Wiederwahl und Kongress
Nordkoreas herrschende Arbeiterpartei hat Kim Jong Un auf ihrem Parteikongress in Pyongyang erneut zum Generalsekretär gewählt. Der Kongress, der alle fünf Jahre stattfindet und als wichtigstes politisches Ereignis des Landes gilt, bietet seltene Einblicke in die undurchsichtigen Machtstrukturen. Über die Hälfte der 39 Mitglieder des Exekutivkomitees wurde seit dem letzten Treffen 2021 ausgetauscht, was auf interne Verschiebungen hindeutet.
Inhaltliche Schwerpunkte
In seiner Eröffnungsrede betonte Kim Jong Un die wirtschaftliche Entwicklung und die Verbesserung des Lebensstandards als dringende Aufgaben. Gleichzeitig rühmt sich das Regime unter seiner Führung der Stärkung der nuklearen Abschreckung. Trotz internationaler Sanktionen setzt Nordkorea sein Atomwaffenprogramm fort, testet regelmäßig verbotene Raketen und kündigte vor dem Kongress neue nuklearfähige Waffensysteme an.
Internationale Beziehungen
Chinas Präsident Xi Jinping gratulierte Kim zur Wiederernennung und bekräftigte die Freundschaft zwischen beiden Ländern. China bleibt Nordkoreas wichtigster Verbündeter und größter Handelspartner. Die zunehmende Solidarität mit Russland, symbolisiert durch gemeinsame Auftritte der Staatschefs, sendet zudem eine Botschaft an die USA und ihre Verbündeten.
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