Kirchen starten Fastenaktionen mit Aufruf zu Mitgefühl und sozialem Engagement
Wichtige Fakten
- • Misereor sammelt Spenden für Jugendliche in Kamerun.
- • Evangelische Kirche ruft zu 'Sieben Wochen ohne Härte' auf.
- • Fastenzeit dauert 40 Tage bis Ostern.
- • Bischöfe thematisieren soziale Ungleichheit und Klimaerhitzung.
Start der Fastenaktionen
Die katholische und evangelische Kirche in Deutschland haben ihre Fastenaktionen mit Gottesdiensten eröffnet, die vor Ostern eine Zeit des Verzichts und der Besinnung markieren. Das katholische Hilfswerk Misereor konzentriert sich unter dem Motto 'Hier fängt Zukunft an' auf die Unterstützung junger Menschen in benachteiligten Regionen, insbesondere in Kamerun, wo Partnerorganisationen wie Codas-Caritas Hilfe leisten.
Evangelische Initiative
Die Evangelische Kirche in Deutschland startete ihre Aktion 'Sieben Wochen ohne Härte' in Göttingen, mit einem Aufruf von Landesbischof Ralf Meister zu mehr Mitgefühl im Alltag als Gegenentwurf zu Fremdenfeindlichkeit und Hass in sozialen Medien. Bischof Georg Bätzing betonte in einem Gottesdienst die Unsicherheit der Zukunft durch Klimaerhitzung und soziale Ungerechtigkeit.
Fastenzeit und Solidarität
In der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern geht es für Christen nicht nur um den Verzicht auf Genussmittel, sondern auch um die Unterbrechung von Gewohnheiten und die Solidarität mit Bedürftigen, wobei Spendenaktionen wie die von Misereor am 22. März in allen katholischen Gemeinden stattfinden.
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