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Inland 22.02.2026, 10:32 Aktualisiert: 22.02.2026, 18:04

Ibbenbüren: Schornstein des alten Kohlekraftwerks gesprengt – Platz für Windstrom-Konverter

275 Meter hoher Schornstein des ehemaligen Kohlekraftwerks in Ibbenbüren gesprengt.

Wichtige Fakten

  • 275 Meter hoher Schornstein des ehemaligen Kohlekraftwerks in Ibbenbüren gesprengt.
  • Auf der Fläche entsteht ein Konverter für Offshore-Windstrom aus der Nordsee.
  • Der Konverter soll 2031 ans Netz gehen und 1-2 Millionen Menschen versorgen.
  • Sprengung erfolgte trotz schlechter Sicht durch Nieselregen und Wolken.
  • Netzbetreiber Amprion übernimmt die Fläche nach Aufräumarbeiten im Sommer.

Sprengung des Kohlekraftwerks Ibbenbüren

In Ibbenbüren, Nordrhein-Westfalen, wurde der 275 Meter hohe Schornstein des ehemaligen Steinkohlekraftwerks planmäßig gesprengt. Die Sprengung erfolgte durch die Firma Hagedorn mit 21 Sprengprofis und 150 Mitarbeitenden, unterstützt von 100 Einsatzkräften für Sicherheit. Trotz Nieselregen und tiefhängender Wolken, die die Sicht beeinträchtigten, wurde die Aktion durchgeführt – nur Sturm hätte sie verhindern können.

Neue Nutzung der Fläche

Nach Aufräumarbeiten soll die Fläche im Sommer an den Netzbetreiber Amprion übergeben werden. Dort wird ein Konverter gebaut, der Windstrom von der Nordsee wandelt und in Nordrhein-Westfalen verteilt. Der Konverter, der 2031 ans Netz gehen soll, kann je nach Stromverbrauch ein bis zwei Millionen Menschen mit Energie versorgen. Dies spart Fläche, da andernorts neue Infrastruktur hätte errichtet werden müssen.

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