Klingbeil sitzt in USA fest – Steuerreform ohne Finanzminister
Wichtige Fakten
- • Klingbeil in USA gestrandet wegen defekter Regierungsmaschine.
- • Rückflug nach Berlin für Mittag geplant, Landung spät.
- • Kabinettssitzung zur Steuerreform ohne Minister vorgesehen.
- • Staatssekretär kann Klingbeil bei Kabinettssitzung vertreten.
- • CDU kritisiert Steuerreform als unzureichend.
Defekter Regierungsjet verzögert Rückreise
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sitzt wegen eines technischen Problems an seiner Regierungsmaschine in den USA fest. Er war zum G20-Treffen nach South Carolina gereist und wollte sich eigentlich auf den Rückweg machen. Der Schaden könne aber offenbar behoben werden, ein Start sei für Mittag (deutsche Zeit) geplant.
Kabinettssitzung zur Steuerreform ohne Klingbeil
In Berlin will das Bundeskabinett am Vormittag die von Klingbeil ausgearbeitete Steuerreform auf den Weg bringen. Da der Minister nicht rechtzeitig anreisen kann, wird er sich bei der Sitzung durch einen Staatssekretär vertreten lassen müssen. Ein geplanter Pressetermin zur Vorstellung der Reform nach der Sitzung ist hinfällig.
Steuerreform bleibt umstritten
Das Vorhaben hatte bereits vor der Panne für Diskussionen gesorgt. Aus der CDU kam Kritik, die Entlastungen gingen nicht weit genug. Klingbeil wies dies zurück und verwies auf die Einigung innerhalb der Regierung; weitergehende Entlastungen bräuchten aber eine Finanzierung.
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