Girocard erreicht Rekordnutzung - Kontaktloses Bezahlen wird zum Standard
Wichtige Fakten
- • 8,3 Milliarden Transaktionen mit Girocard im Jahr 2025 - ein Rekordwert.
- • Fast 90% aller Zahlungen werden inzwischen kontaktlos abgewickelt.
- • Der Durchschnittsbetrag pro Girocard-Zahlung sank auf 37,25 Euro.
- • Kontaktloses Bezahlen ist an über 1,34 Millionen Bezahlterminals möglich.
- • Bargeld bleibt laut Bundesbank weit verbreitet, aber nicht mehr eindeutig meistgenutzt.
Rekordnutzung der Girocard
Die Girocard wurde im Jahr 2025 mit rund 8,3 Milliarden Transaktionen so häufig genutzt wie nie zuvor, was einem Umsatz von etwa 308 Milliarden Euro entspricht. Laut EURO Kartensysteme, einem Unternehmen der deutschen Banken und Sparkassen, ist die Karte besonders für kleinere Beträge beliebt, was den durchschnittlichen Zahlungsbetrag auf 37,25 Euro sinken ließ. Trotz wachsender Konkurrenz durch internationale Debitkarten wie Visa und Mastercard bleibt die Girocard die meistgenutzte Karte in Deutschland.
Kontaktloses Bezahlen als Standard
Fast neun von zehn Zahlungen werden mittlerweile kontaktlos abgewickelt, ermöglicht durch NFC-Chips in Girocards und Kreditkarten sowie Zahlungsdiensten wie Apple Pay und Google Pay. Diese Technologie ist an über 1,34 Millionen Bezahlterminals im Einzelhandel verfügbar, was das schnelle und sichere Bezahlen per Karte oder Smartphone fördert und zunehmend zum Standard wird.
Bargeld bleibt relevant, aber mit Einschränkungen
Trotz des Booms beim bargeldlosen Bezahlen hat Bargeld laut Bundesbank noch lange nicht ausgedient und wird fast überall akzeptiert. Allerdings zeigen sich Veränderungen im Bezahlverhalten durch die Zunahme von Selbstbedienungskassen, die oft nur Kartenzahlungen akzeptieren, und die abnehmende Anzahl von Geldautomaten. Die Bundesbank macht widersprüchliche Angaben dazu, ob Bargeld weiterhin das meistgenutzte Zahlungsmittel ist, was auf eine Verschiebung hinweist.
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