Lawinenwinter 2025/26: Zahl der Toten in Europa auf Höchststand seit Jahren
Wichtige Fakten
- • Mindestens 135 Lawinentote in Europa seit Oktober 2025.
- • Italien verzeichnete 38 Tote, vor allem in Südtirol.
- • Die Zahl hat sich im Vergleich zum Vorwinter fast verdoppelt.
- • Deutschland meldete in dieser Saison keine Todesfälle.
- • Klimawandel wird als ein Grund für die erhöhte Gefahr genannt.
Bilanz der Lawinensaison
Zum Ende der Skisaison 2025/26 verzeichneten europäische Lawinenwarndienste eine alarmierende Bilanz: Mindestens 135 Menschen kamen in den Alpen und anderen Gebirgen durch Lawinen ums Leben, die höchste Zahl seit der Saison 2017/18 mit 147 Toten. Im Vergleich zum Vorwinter 2024/25, als es 70 Todesopfer gab, hat sich die Zahl fast verdoppelt.
Italien als Schwerpunkt
Besonders betroffen war Italien mit 38 Lawinentoten, wobei Südtirol im Fokus stand. Das schwerste Unglück ereignete sich Anfang November 2025 am Vertainspitze im Ortler-Gebirge, wo fünf bayerische Bergsteiger von einer Lawine getötet wurden. In Deutschland gab es hingegen in dieser Saison keine Todesfälle durch Lawinen.
Ursachen und Hintergründe
Experten führen die erhöhte Gefahr unter anderem auf den Klimawandel zurück, der durch höhere Temperaturen die Schneestabilität beeinträchtigt und traditionelle saisonale Muster verändert. Die Daten stammen vom European Avalanche Warning Service (EAWS), der nationale Warnsysteme koordiniert, und deuten auf eine wachsende Herausforderung für Wintersportler hin.
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