Le Pen startet Wahlkampf trotz Verurteilung – Rechtsstreit geht weiter
Wichtige Fakten
- • Le Pen zu Hausarrest mit Fußfessel verurteilt.
- • Berufungsgericht bestätigt Schuldspruch, verkürzt Amtsenthebung.
- • Le Pen kündigt Kandidatur für 2027 an.
- • Parteifreund Bardella als Premierminister vorgesehen.
Le Pen startet Wahlkampf trotz Verurteilung
Marine Le Pen hat trotz einer strafrechtlichen Verurteilung wegen Veruntreuung von EU-Geldern ihren Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl 2027 gestartet. Eine Berufungsverhandlung bestätigte zwar den Schuldspruch, verkürzte aber das Amtsverbot, sodass Le Pen wieder wählbar ist. Sie kündigte an, vor das höchste Gericht Frankreichs zu ziehen und vorerst keine elektronische Fußfessel tragen zu müssen.
Reaktionen der Wähler
Bei ihrem ersten Wahlkampfauftritt im Städtchen La Flèche wurde Le Pen von Anhängern gefeiert, die die Verurteilung nicht zu stören schien. Gegner protestierten jedoch gegen eine Kandidatur einer verurteilten Straftäterin.
Politische Ausgangslage
Le Pen tritt gemeinsam mit Parteifreund Jordan Bardella an, der bei einem Wahlsieg als Premierminister vorgesehen ist. Umfragen sehen Le Pen und Bardella in der ersten Runde vorne.
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