Londoner Gipfel: Fünf Bedingungen für Frieden in der Ukraine
Wichtige Fakten
- • E3-Staaten und Selenskyj vereinbaren fünf Bedingungen für „gerechten und dauerhaften“ Frieden.
- • Russland greift Lager für abgebrannte Kernelemente in Tschernobyl-Sperrzone an.
- • Ukraine attackiert Sankt Petersburg während eines Wirtschaftsgipfels mit Drohnen.
- • Selenskyjs Briefvorschlag für direkte Gespräche mit Putin bleibt ohne Antwort.
- • Ukraine fordert verstärkte Luftverteidigung sowie tiefere Reichweite bei Angriffen.
Gipfeltreffen in London
Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer sind am 7. Juni 2026 in London mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammengekommen. Sie legten eine gemeinsame Erklärung mit fünf Bedingungen für einen „gerechten und dauerhaften“ Frieden vor, darunter die Einstellung der Kampfhandlungen, Verhandlungen auf Grundlage der aktuellen Frontlinie sowie robuste Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
Fünf Bedingungen veröffentlicht
In einer gemeinsamen Erklärung nach dem Treffen bekräftigten die vier Staatslenker: „Wir werden fest an der Seite der Ukraine stehen“. Zudem betonten sie die Notwendigkeit einer US-Unterstützung in dem Prozess. Ein Regierungsvertreter beschrieb das Zeitfenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland als sich langsam öffnend.
Aktuelles Kriegsgeschehen
Unterdessen geht die Gewalt weiter. Die Ukraine griff Moskaus Infrastruktur mit einer Drohnenwelle an, darunter das militärisch wichtige Sankt Petersburg. Russland führte einen Drohnenangriff auf ein Lager für abgebrannte Kernelemente neun Kilometer von Tschernobyl aus. Das Gebäude sei teilweise zerstört worden, aber es zu keinem Austritt von Kernbrennstoff gekommen. Mindestens vier Tote und zehn Verletzte wurden auf beiden Seiten gemeldet.
Perspektive vor G7 und NATO-Gipfel
Die kommenden Schritte der Ukraine unterstützen wird sich im Rahmen des G7-Gipfeltreffens ab dem 15. Juni in Évian akzentuieren sowie des NATO-Gipfels im Juli. Dort wird ein verstärktes Einsatzgruppenmodell in der Rüstungs- und Nuklearfrage erwartet.
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