Fortsetzung der Verhandlungen in Abu Dhabi zwischen Ukraine, Russland und den USA
- • Die Verhandlungen in Abu Dhabi fanden über zwei Tage statt, ohne greifbares Ergebnis.
- • Sowohl Russland als auch die Ukraine bezeichneten die Gespräche als konstruktiv.
- • Eine einflussreiche russische Delegation mit Mandat war erstmals anwesend.
"Es wird weiterhin keine schnellen Durchbrüche erwartet, da die territorialen Fragen und Sanktionen komplexe und zentrale Streitpunkte bleiben. Die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Fortsetzung der Gespräche zeigt jedoch den Willen der Parteien, den Dialog fortzusetzen."
Trump reist mit Rekord-US-Delegation zum WEF 2026 nach Davos – neue Zoll- und Greenland-Drohungen verschärfen Spannungen
- • US-Präsident Donald Trump nimmt 2026 mit der bislang größten US-Delegation am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teil; zur Delegation gehören Außenminister Marco Rubio sowie die Minister Scott Bessent (Finanzen) und Howard Lutnick (Handel).
- • Neu: Laut Bericht reist auch Trumps Sondergesandter Steve Witkoff mit nach Davos.
- • Das WEF-Motto lautet „A Spirit of Dialogue“.
"Die Davos-Agenda dürfte sich stärker als bislang erwartet um Trumps jüngste Zoll- und Greenland-Äußerungen drehen und damit den Schwerpunkt auf Handelskonflikte und transatlantische Geschlossenheit verschieben. Parallel bleibt die Ukraine-Unterstützung zentral; mit zusätzlichen UN- und NATO-Stimmen in Davos ist mit politischen Gegenpositionen zu Trumps Kurs und intensiven Verhandlungen am Rande des Forums zu rechnen."
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Selenskyj warnt vor russischen Angriffen auf Energie- und Atomstrom-Netze – Ukraine verhandelt in den USA über Sicherheitsgarantien
- • Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte nach einem Briefing des Chefs des ukrainischen Verteidigungsnachrichtendienstes Oleh Iwaschtschenko vor weiteren russischen Angriffen auf den Energiesektor – ausdrücklich auch auf Anlagen und Netze, die Kernkraftwerke versorgen.
- • Selenskyj erklärte, Russland zeige keine Bereitschaft zu Vereinbarungen oder zu einem Kriegsende und versuche weiter, die Ukraine im Winter durch Angriffe auf das Stromnetz „einzufrieren“; solche Schläge schwächten zudem die Bemühungen wichtiger Staaten, insbesondere der USA, den Krieg zu beenden.
- • In der Nacht auf Samstag meldete das Energieministerium Angriffe auf Energieinfrastruktur in den Regionen Kyjiw und Odesa; in der Region Kyjiw waren demnach mehr als 20 Ortschaften zeitweise ohne Strom.
"Kurzfristig ist mit weiteren Angriffen auf Energieanlagen zu rechnen, was die Versorgungslage im Winter weiter verschärfen könnte. Politisch hängt ein mögliches Abkommen, das Selenskyj für Davos in Aussicht stellt, zunächst von der Zustimmung der US-Seite ab; zugleich bleibt unklar, ob Russland zu Kompromissen bereit ist, da in Berichten harte Vorbedingungen genannt werden."
Energie-Notstand in der Ukraine: In Kiew weiter Hunderte Häuser ohne Heizung – Streit zwischen Selenskyj und Klitschko
- • Präsident Wolodymyr Selenskyj rief einen Energie-Notstand aus, der der Regierung mehr Handlungsspielraum bei Strom-Einspeisung und Abschaltungen gibt.
- • In Kiew sind laut Stadtverwaltung weiterhin rund 300 mehrstöckige Wohnhäuser ohne Heizung – bei Außentemperaturen im zweistelligen Minusbereich.
- • Nach Angriffen in der vergangenen Woche auf Wärmekraftwerke waren zeitweise rund 6.000 Häuser ohne Heizung.
"Kurzfristig bleibt die Lage angespannt: Bei anhaltender Kälte sind weitere (auch ungeplante) Stromabschaltungen möglich, während die Regierung binnen 24 Stunden zusätzliche Maßnahmen – vor allem beim Stromimport und der Nutzung von Notstrom – vorlegen soll. Mittelfristig wird eine Entspannung frühestens ab März erwartet, sofern Wetter und Solarstromerzeugung die Netzstabilität verbessern und zusätzliche westliche Unterstützung greift."
Selenskyjs Rückhalt in der Ukraine trotz Korruptionsskandal gestärkt
- • Im November 2025 wurde ein Korruptionsskandal in der Ukraine öffentlich, der Präsident Selenskyjs Unterstützung beeinträchtigte.
- • Selenskyjs Zustimmungsrate stieg seit November 2025 um zehn Prozentpunkte auf 59 Prozent.
- • Das umstrittene Gesetz, das Anti-Korruptionsbehörden entmachtet hätte, wurde nach massiven Protesten größtenteils zurückgenommen.
"Präsident Selenskyj muss weiterhin entschlossen gegen die weit verbreitete Korruption vorgehen, um das Vertrauen der Bevölkerung zu sichern. Die Herausforderungen durch die russischen Angriffe und die instabile Stromversorgung bleiben bestehen."