Lufthansa droht neuer Kabinenstreik nach Urabstimmung
Wichtige Fakten
- • UFO hat Urabstimmung bis 27. März für Kabinenpersonal eingeleitet
- • Verhandlungen zu Mantel- und Sozialtarifverträgen festgefahren
- • Bei CityLine hängen 800 Existenzen an Sozialtarifvertrag
- • Lufthansa streichte bereits 800 Flüge bei vorherigem Streik
- • Arbeitskampfmaßnahmen nach Urabstimmung grundsätzlich möglich
Streikgefahr bei Lufthansa
Bei der Lufthansa steigt die Gefahr neuerlicher Streiks, nachdem die Kabinengewerkschaft UFO eine Urabstimmung für Arbeitskampfmaßnahmen eingeleitet hat. Die Abstimmung betrifft das Kabinenpersonal der Kerngesellschaft Lufthansa und der Regionaltochter CityLine und läuft bis zum 27. März, wobei UFO mit einem eindeutigen Ergebnis rechnet.
Hintergrund der Eskalation
Gründe für die Eskalation sind laut UFO festgefahrene Verhandlungen zu einem neuen Manteltarifvertrag bei Lufthansa und fehlende Bereitschaft, bei CityLine über einen Sozialtarifvertrag zu verhandeln, von dem etwa 800 Existenzen abhängen. Die Arbeitgeberseite habe keine oder nur indiskutable Angebote vorgelegt, erklärte UFO-Chef Joachim Vázquez Bürger.
Auswirkungen auf den Flugbetrieb
Bereits vor etwa vier Wochen hatten Piloten und Kabinenpersonal gleichzeitig gestreikt, was zur Streichung von rund 800 Flügen und fast 100.000 betroffenen Passagieren führte. Nach der Urabstimmung sind Arbeitskampfmaßnahmen grundsätzlich möglich, was erneut zu Flugausfällen führen könnte.
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