Steinmeier warnt vor Gefahren für die Demokratie und ruft zu historischem Stolz auf
Wichtige Fakten
- • Steinmeier sieht Demokratie gefährdet wie lange nicht mehr.
- • Er nennt innere Verächter und äußere Großmächte als Bedrohungen.
- • Deutsche können stolz auf Demokratiegeschichte sein, ohne Shoah zu vergessen.
- • Steinmeier ist Schirmherr des ersten Tags der Demokratiegeschichte am 18. März.
Alarmierende Warnung vor Demokratiegefährdung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem Gastbeitrag für das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) davor gewarnt, dass die Demokratie in Deutschland wie lange nicht mehr gefährdet sei. Als Gründe nannte er sowohl "Verächter der Demokratie im Innern" als auch "imperiale Großmächte von außen".
Historischer Kontext und Stolz
Steinmeier betonte, dass Geschichte und Tradition nicht den Extremisten überlassen werden dürften. Aus seiner Sicht können Deutsche stolz auf ihre Demokratiegeschichte sein, ohne den "Blick auf den Abgrund" der Shoah zu verdrängen. Er verwies auf Demokratie- und Freiheitsbestrebungen über Jahrhunderte hinweg.
Appell zum Erhalt der Errungenschaften
Das Staatsoberhaupt mahnte, das seit 1989 für alle Deutschen verwirklichte Deutschland nicht preiszugeben, in dem Menschen unabhängig von Geschlecht und Hautfarbe gleiche Rechte haben und Kunst, Wissenschaft und Medien frei sind. Steinmeier ist Schirmherr des erstmals am 18. März begangenen "Tages der Demokratiegeschichte", der an drei historische Ereignisse erinnert.
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