Belarus und Nordkorea vertiefen Freundschaft mit pompösem Zeremoniell
Wichtige Fakten
- • Alexander Lukaschenko und Kim Jong Un unterzeichneten in Pjöngjang Abkommen zur Freundschaft und Zusammenarbeit.
- • Die Vereinbarung umfasst Bereiche wie Landwirtschaft, Diplomatie, Gesundheit und Bildung.
- • Beide Länder unterstützen Russland im Ukraine-Krieg und sind unter schweren westlichen Sanktionen.
- • Lukaschenko legte im Namen Putins Blumen am Mausoleum der nordkoreanischen Führer nieder.
- • Der Besuch fand nach einer Einladung Kims bei einem Treffen in Peking im September 2025 statt.
Pompöses Zeremoniell in Pjöngjang
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko besuchte Nordkorea für zwei Tage, wo ihn Machthaber Kim Jong Un mit militärischen Ehren, einer Parade und rotem Teppich empfing. Die Staatschefs unterzeichneten mehrere Abkommen zur Freundschaft und Zusammenarbeit in Bereichen wie Landwirtschaft, Diplomatie, Gesundheit und Bildung, wie nordkoreanische Medien berichten, doch Details bleiben unklar.
Symbolische Gesten und historischer Kontext
Während des Besuchs legte Lukaschenko Blumen am Kumsusan-Sonnenpalast nieder, dem Mausoleum für die früheren nordkoreanischen Führer Kim Il-sung und Kim Jong-il, und brachte dabei auch ein Bouquet im Namen des russischen Präsidenten Wladimir Putin an. Das Treffen folgte auf eine Einladung Kims bei einem vorherigen Zusammentreffen in Peking im September 2025, während einer Militärparade.
Gemeinsame Front gegen den Westen
Sowohl Belarus als auch Nordkorea sind enge Verbündete Russlands und unterstützen dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine, wobei Belarus russischen Truppen Zugang gewährte und Nordkorea Soldaten entsandte. Beide Länder stehen unter schweren westlichen Sanktionen, was ihre Zusammenarbeit als Widerstand gegen internationalen Druck verstärkt.
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