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International 18.02.2026, 20:29 Aktualisiert: 18.02.2026, 23:09

US-Hospitality-Industrie leidet unter Trumps Einwanderungspolitik

98.000 Arbeitsplätze in der US-Hospitality-Branche gingen von 2024 bis 2025 verloren.

Wichtige Fakten

  • 98.000 Arbeitsplätze in der US-Hospitality-Branche gingen von 2024 bis 2025 verloren.
  • Die Tourismuseinnahmen sanken um 5,5% bzw. 1,2 Milliarden Dollar im selben Zeitraum.
  • 2,5 Millionen weniger internationale Besucher kamen 2025 in die USA trotz weltweitem Tourismuswachstum.
  • Laut EPI-Bericht könnten Trumps Abschiebeziele 5,9 Millionen Arbeitsplätze kosten.

Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Tourismus

Die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung führt laut dem US-Gewerkschaftsverband Unite Here zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen in der Hospitality-Industrie, in der fast ein Drittel der Beschäftigten Einwanderer sind. Von Dezember 2024 bis Dezember 2025 gingen 98.000 Arbeitsplätze in diesem Sektor verloren, während die Tourismuseinnahmen von September 2024 bis September 2025 um 5,5% bzw. 1,2 Milliarden Dollar sanken. Die Zahl internationaler Besucher in den USA ging 2025 um 2,5 Millionen zurück, obwohl der globale Tourismus zunahm.

Regionale Folgen und Branchenkrise

Die Auswirkungen zeigen sich regional und branchenweit: In Minnesota führte ein Rückgang des kanadischen Tourismus zu 15% weniger internationalen Flugreisenden 2025, und kleine Unternehmen in Minneapolis verloren im Januar 2026 bis zu 81 Millionen Dollar Umsatz. In Washington DC schlossen 2025 rekordverdächtig viele Restaurants, während in Las Vegas der Tourismus um 7,5% einbrach. Gewerkschaftsvertreter berichten von Angst unter Arbeitnehmern, Personalmangel und erhöhter Arbeitsbelastung durch den Wegfall von Kollegen.

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