Meta-Prozess: US-Staaten werfen Konzern gezielte Kindersucht vor
Wichtige Fakten
- • Vier US-Bundesstaaten klagen gegen Meta wegen Jugendsucht.
- • Kläger fordern 200 Mrd. Dollar Schadenersatz.
- • Meta weist Vorwürfe als unbelegt zurück.
- • Richterin entscheidet am Ende des Verfahrens.
Prozessauftakt
In Oakland hat der Prozess gegen Meta begonnen. Kalifornien, Colorado, New Jersey und Kentucky werfen dem Konzern vor, Kinder und Jugendliche mit manipulativen Funktionen wie Autoplay und Infinite Scroll absichtlich an seine Plattformen zu binden. Dies führe zu psychischen Schäden, so die Anklage.
Klageforderungen
Die Staaten fordern rund 200 Milliarden Dollar an Strafen und Entschädigungen. Meta nennt dies unverhältnismäßig und hält die Vorwürfe für schwach. Die Verteidigung betont, man habe Schutzmaßnahmen verstärkt und Einzelfälle seien nicht repräsentativ.
Verfahren und Ausblick
Die Jury hat nur beratende Funktion, Richterin Yvonne Gonzalez Rogers entscheidet am Ende. Die Generalstaatsanwälte sehen den Fall als Präzedenzfall: Ähnliche Klagen gegen TikTok sind bereits eingereicht, Snap und YouTube könnten folgen. Für betroffene Familien wie Lori Schott ist der Prozess eine Genugtuung.
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