Mexiko unterstützt FIFA-Präsident Infantino – UEFA droht weiterhin mit WM-Boykott
Wichtige Fakten
- • Mexiko unterstützt Infantino trotz Kritik von Concacaf.
- • UEFA kritisiert mangelnde Zusicherungen von FIFA.
- • Infantino zog Private-Investoren-Plan für WM zurück.
- • CAF unterstützt Infantino einstimmig.
- • FA entzieht Infantino Unterstützung.
Hintergrund
Der mexikanische Fußballverband hat sich öffentlich hinter FIFA-Präsident Gianni Infantino gestellt und sich damit vom regionalen Dachverband Concacaf distanziert. Concacaf hatte zuvor eine umfassende Aufarbeitung der Präsidentschaft Infantinos gefordert, nachdem dieser Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an private Investoren gestoppt hatte.
Unterstützung aus Amerika
Mexiko folgt damit dem Beispiel des südamerikanischen Verbands Conmebol, der bekräftigte, jede Absetzung Infantinos ohne Abstimmung aller 211 FIFA-Mitglieder abzulehnen. Der argentinische Verband bezeichnete Infantinos Amtszeit als „auf die Entwicklung des Fußballs fokussiert" und lobte seine Transparenz.
Europäische Opposition
Trotz der Unterstützung aus Amerika bleibt die Opposition aus Europa bestehen. Die UEFA erklärte, von Infantino getroffene Zusicherungen seien nicht ausreichend, und droht weiterhin mit einem Boykott der Weltmeisterschaft. Auch der englische Fußballverband hat seine Unterstützung zurückgezogen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.