Teilen:
Krisen seit 2020: Deutsche Wirtschaft in Milliardenhöhe belastet
Die wirtschaftlichen Verluste Deutschlands seit 2020 belaufen sich laut IW auf fast eine Billion Euro.
Wichtige Fakten
- • Die wirtschaftlichen Verluste Deutschlands seit 2020 belaufen sich laut IW auf fast eine Billion Euro.
- • Der Wertschöpfungsverlust je Erwerbstätigen beträgt deutlich mehr als 20.000 Euro.
- • 25% der Verluste entfallen auf Zollkonflikte mit der Trump-Regierung.
- • Die letzten sechs Jahre übertreffen die ökonomischen Kosten früherer Krisen deutlich.
Seit 2020 reiht sich eine Krise an die nächste, darunter die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und Zollstreitigkeiten, die die deutsche Wirtschaft schwer belasten. Die ökonomischen Kosten dieser Dauerkrisen belaufen sich nach aktuellen IW-Schätzungen auf fast eine Billion Euro, mit einem preisbereinigten Ausfall des Bruttoinlandsprodukts von 940 Milliarden Euro in sechs Jahren. Dies stellt frühere Krisen deutlich in den Schatten. Pro Erwerbstätigen beträgt der Verlust an Wertschöpfung deutlich mehr als 20.000 Euro. Ein Viertel der Gesamtkosten ist auf die Zollkonflikte mit der Trump-Regierung zurückzuführen. Die laufende Dekade ist bislang von außergewöhnlichen Schocks geprägt, die das Belastungsniveau früherer Krisen übersteigen.
Das könnte Sie auch interessieren
07.02.2026, 12:40
Europäische Union startet Bewerbungsverfahren für begehrte EU-Positionen
07.02.2026, 09:51
Erneute massive Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur – Verhandlungen in Miami geplant
07.02.2026, 05:33
Lebensmittelpreise in Deutschland: Stabilität trotz hoher Preissprünge in der Vergangenheit
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.