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International 17.06.2026, 09:13

Nach Kontroversen um al-Aqsa: Droht eine Explosion der Gewalt?

Rechte Israelis fordern jüdischen Tempel auf al-Aqsa

Wichtige Fakten

  • Rechte Israelis fordern jüdischen Tempel auf al-Aqsa
  • Status Quo verbietet jüdische Gebete auf dem Gelände
  • Experten warnen vor Eskalation wie 2000 (Zweite Intifada)
  • Jordanien und USA äußern Besorgnis
  • Israels Regierung betont bisher keine Änderung

Die al-Aqsa-Moschee in Jerusalem, einer der heiligsten Orte im Islam und zugleich wichtigste Stätte des Judentums als Tempelberg, steht im Zentrum zunehmender Spannungen. Der rechtsextreme israelische Politiker Moshe Feiglin forderte öffentlich den Bau eines jüdischen Tempels auf dem Gelände und verstieß damit gegen den sogenannten Status Quo, der jüdische Gebete dort verbietet. Auch der israelische Minister Itamar Ben-Gvir provozierte mit einem Fahnenmarsch auf dem Gelände. Einige Berichte deuten auf eine Aufweichung der Regeln hin, was internationale Besorgnis auslöst. Der stellvertretende Leiter des islamischen Waqf-Rats, Dr. Mustafa Abu Sway, warnte, jede Änderung des Status Quo riskiere eine Explosion der Gewalt, ähnlich der palästinensischen Intifada nach dem Besuch von Ariel Sharon im Jahr 2000. Israelis Regierung und die USA bestreiten offiziell eine Änderung der Politik, doch die mangelnde Durchsetzung des Status Quo und das entschlossene Auftreten religiöser Nationalisten lassen befürchten, dass die fragile Lage eskalieren wird.

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