NATO bangt um US-Truppen in Europa – Treffen in Schweden
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Trump kündigte Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland an.
- • NATO-Generalsekretär Rutte betont: Abzug schwächt Verteidigungsfähigkeit nicht.
- • Rutte fordert schnelleren Aufbau einer eigenen europäischen Rüstungsindustrie.
- • Europäer bereiten Sicherung der Straße von Hormus vor; Deutschland beteiligt sich.
Die NATO-Außenminister kommen zu einem zweitägigen Treffen in Helsingborg, Schweden zusammen. Die dringendsten Themen sind der geplante Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland und die weitere Unterstützung der Ukraine. US-Außenminister Marco Rubio wird erwartet.
Während unklar bleibt, ob die Soldaten nur innerhalb Europas verlegt oder ganz abgezogen werden, betont NATO-Generalsekretär Mark Rutte, dass die Verteidigungsfähigkeit der Allianz nicht beeinträchtigt sei. Zugleich mahnt er die europäischen Mitglieder, den historischen Fünf-Prozent-Beschluss schneller umzusetzen und die Rüstungsindustrie zu stärken.
Ein weiteres Thema ist die Suche nach einem Vermittler für einen möglichen Frieden in der Ukraine. Der Name des finnischen Präsidenten Alexander Stubbe fällt, während Altkanzlerin Angela Merkel kategorisch ablehnt. Am Rande wird auch die Sicherung der Straße von Hormus diskutiert; Deutschland beteiligt sich mit Minensuchbooten unter bestimmten Bedingungen.
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