Netanjahu fordert Demontage aller iranischen Atomanlagen vor US-Verhandlungen
Wichtige Fakten
- • Israel fordert komplette Demontage der iranischen Nuklearinfrastruktur.
- • Iran und USA führen Atomverhandlungen in der Schweiz mit omanischer Vermittlung.
- • US-Delegation wird von Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner angeführt.
- • Iran führte vorab technische Gespräche mit der IAEA in Genf.
- • Netanjahu äußerte Skepsis gegenüber einem möglichen Abkommen mit dem Iran.
Zusammenfassung
Vor der zweiten Runde der Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA in der Schweiz hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu klare Forderungen gestellt. Jedes Abkommen müsse die komplette Demontage der iranischen Nuklearinfrastruktur beinhalten, nicht nur die Einstellung des Anreicherungsprozesses, und das angereicherte Uran müsse exportiert werden. Netanjahu hatte diese Position bereits US-Präsident Donald Trump mitgeteilt und zeigte sich skeptisch gegenüber einem möglichen Abkommen.
Verhandlungen und Vermittlung
Die neuen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sollen in Genf stattfinden, wo der omanische Außenminister Badr al-Bussaidi als Vermittler auftritt. Die Schweiz wird von Iran und einigen Golfstaaten als neutraler Vermittler geschätzt. Vor den Gesprächen führte der Iran bereits hochrangige technische Diskussionen mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Genf, um die Verhandlungsrunde vorzubereiten.
US-Delegation und weitere Pläne
Die US-Delegation wird vom Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner angeführt. Nach den Atomgesprächen mit dem Iran werden sie voraussichtlich in Genf bleiben, um an von den USA vermittelten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine teilzunehmen.
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